Nach 6 Jahren privater theoretischer und experimenteller (low budget) Forschung getrieben durch Neugier und der Sehnsucht nach individuell
spielbaren Wunschinstrumenten ist jetzt ein vorläufiger Höhepunkt des
gemeinsamen Didge-Forschungs-Projektes (Geipel / Reimer) erreicht.
Zahlreiche Didge-Spieler aus aller Welt möchten wissen, ob es möglich
ist, ein Instrument nach ihren individuellen Wunschvorstellungen zu
schaffen.
Mit
unseren Computer-Aided-Dideridoo-Sound-Design-Tools (CADSD) ist das
seit einigen Jahren möglich, erforderte aber viel Erfahrung und lange
Simulations-Zeiten, da viele Didge-Innenformen von Hand eingestellt
und variiert werden mussten, um das gewünschte Klangspektrum zu erreichen.
Es war bisher nicht möglich, ein Ziel-Spektrum vorab einzustellen und
automatisch Vorschläge für entsprechende Innenformen zu berechnen. Um
dies zu erreichen, startete ich Anfang 2008 das Projekt „Didge(R)Evolution“ - die Anwendung und Weiterentwicklung von der
Natur nachempfundenen Evolutionsalgorithmen zur Generierung der
gewünschten Formen aus einer praktisch unüberschaubaren, unendlichen
großen Vielfalt möglicher Formen.
Das aktuelle Projekt-Highlight ist ein Simulationssystem, das auf
Basis eines weiterentwickelten high Performance Simulations-Modells
mittels neu entwickelter Didgeridoo-spezifischer
Directed-Evolution-Methoden beliebige Wunschinstrumente generieren
kann. Es funktioniert wie ein „lebendes“ Evolutions-System, in dem man
Instrumente mit vielen spezifischen Ziel-Parametern quasi „züchten“
kann. Die entstehenden Innenformen sehen oft den Querschnittsverläufen
guter termitenausgefressener Instrumente ähnlich, mit dem Unterschied,
dass die Methode fähig ist, auch Formen zu generieren, die in der
Natur wahrscheinlich nicht vorkommen.
Have a look on our site ... :-))
www.didgeridoo-physik.de
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